Historie
Im Jahr 1962 machte in Düren die Runde, dass sich auf dem Nürburgring ein Opel-Coupe Fahrer erfolgreich gegen die Porsche- Teams behauptete. Das war auf dem bei der Fa. Neuhaus arbeitende KFZ -Schlosser Dieter Wunsch zu Ohren gekommen. So lernten sich Lothar Friedrich, Betriebsleiter der Rheinischen Wellpappenfabrik und der Motorsportbegeisterte Renaultschlosser kennen. Daraus entstand eine erste Fahrgemeinschaft. Peter Möder damals Kunde der Firma Neuhaus schloss´ sich später als dritter Mann im Bunde an. Alle drei wurden Mitglieder beim MSC Niederau unter Leitung von Werner Kunze ( seit 1963 ), der die Rallye Niederau als ONS Lauf ins leben rief. Weil der Motorsport auch schon in den siebziger Jahren ein teures Vergnügen war, bemühte sich Kunze um Sponsoren und gewann die Firma Chevron. Die Chevron Renngemeinschaft Düren e.V. im DMV organisierte 1970 die erste Renn – und Sportwagenausstellung in Düren mit den Stargästen Rolf Stommeln, Hans Heyer, Willi Kauhsen, Hans – Joachim Stuck und über zehntausend Besuchern. Unter dem neuen Vorsitzenden Bruno Hürttlen erreichte die Renngemeinschaft überregionale Anerkennung. So gewann 1973 Hans Müller, Fred Link, und Lothar Friedrich auf einem Porsche RSR unter der Regie von Möder und Hürttlen das längste rennen der Welt, die 36 Stunden auf dem Nürburgring. 1974 löste Lothar Friedrich Bruno Hürttlen als Vorsitzenden der Renngemeinschaft ab. Die Mitglieder der Renngemeinschaft glänzten bei Langstrecken-Prüfungen. 1976 Handeltete Peter Möder mit der Valvoline Öl GmbH Hamburg für vier Fahrer der Renngemeinschaft einen Sponsorvertrag aus, Möder, Copilot Robert Rupitsch, Franz – Josef Otten und Ulrich Sieling bildeten fortan das Valvoline Racing Team. Siggi Herzog brachte für die Valvoline Deutschland seinen schnellen Opel Commodore zum Einsatz Die erfolge im Jahr 1976 waren ausschlaggebend Vorraussetzung für die Valvoline Deutschland, mit der Dürener Renngemeinschaft einen Fünfjahresvertrag einzugehen. Startschuss für eine weitere Aufwärtsentwicklung war 1980, ein Jahr nachdem Möder neuer Vorsitzender geworden war, baute sein Vorgänger Lothar Friedrich eine Jugendabteilung auf, die auf clubeigenen Renn- Karts aufnahm. Seit 1982 wurden zusätzlich Motorbootrennen veranstaltet. Heute ist die Renngemeinschaft Düren e.V. im DMV, wie sie seit dem 1.Januar 1984 heißt auf rund 80 Mitglieder angewachsen. Sie tritt als Veranstalter im Langstreckenpokal / seit 2001 BF Goodrich Langstrecken – Meisterschaft, ferner als Ausrichter von Orientierungsfahrten, Leistungsprüfungen, sowie gebenfalls Sprintrennen und Slaloms auf.
